In einer knappen Entscheidung hat der Gemeinderat am Montag mit 10-9 Stimmen der Aufstellung des Flächennutzungsplans 2035 zugestimmt.

In einer knappen Entscheidung hat der Gemeinderat am Montag mit 10-9 Stimmen der Aufstellung des Flächennutzungsplans 2035 zugestimmt. Dank der Stimmen der Fraktionen von CDU und FDP/AFW können nun Entwicklungsmöglichkeiten bei der Flächenplanung innerhalb und außerhalb Süßens entstehen.

Für uns ist es weiterhin nicht verständlich, wie man den Flächennutzungsplan inklusive des Landschaftsplans ablehnen kann. Die ausführliche Umweltprüfung und die eingegangen Stellungnahmen von Behörden, Verbänden und privaten Personen wurden mehrfach öffentlich wie nicht-öffentlich abgewogen. Der Gemeinderat hatte diesem mehrfach zugestimmt und die Maßnahmen beraten, für uns ist diese Verweigerungshaltung aufgrund des Verhinderungswillens einzelner Maßnahmen (Gewerbegebiete Lautertal und Auen) weiterhin nicht nachvollziehbar.

Die Erstellung eines Flächennutzungsplans setzt lediglich einen Rahmen für künftige Entwicklungsmöglichkeiten weitere Generationen und gibt Entwicklungsmöglichkeiten für diese. Konkrete bauliche Umsetzungen regeln stets die Bebauungspläne, ein Flächennutzungsplan gibt nur Rahmenbedingungen vor.

Aktuell gilt der Flächennutzungsplan aus dem Jahr 1984 - der erneute Versuch den ganzen Flächennutzungsplans 2035, welcher gemeinsam von den Kommunen Donzdorf, Lauterstein, Gingen und Süßen erstellt wird, ist dank den Stimmen der Fraktion CDU und FDP/AFW richtigerweise verhindert worden.

So haben wir nach über 30 Jahren endlich wieder eine Rahmenfestlegung für die Nutzung unserer Flächen, welcher nun über mehrere Jahre erarbeitet und beraten wurde.

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